Berührungslose Wellenmessung (Relativschwingung & Position)
LoopChecker KS04
Highlights:
REALISTISCHE SIMULATION VON WELLENSCHWINGUNGEN BIS 250 µm SPITZE-SPITZE
DYNAMISCHE PRÜFUNG DER KOMPLETTEN MESSKETTE BIS ZUR ANZEIGE UND GRENZWERTÜBERWACHUNG
VORGABE DEFINIERTER SCHWINGUNGSAMPLITUDEN ÜBER RMS-SIGNAL (MULTIMETER-BASIERT)
PRÜFUNG OHNE UMKLEMMEN – NUTZUNG DER ORIGINALEN VERDRAHTUNG
HOHE GENAUIGKEIT, ABHÄNGIG AUSSCHLIEßLICH VOM VERWENDETEN MULTIMETER
KOMPAKTES, BATTERIEBETRIEBENES SYSTEM MIT INTUITIVER BEDIENUNG
VIER FREI BELEGBARE SCHNELLZUGRIFFE FÜR TYPISCHE PRÜFWERTE
Anwendungen:
Funktionsprüfung von Schwingungsüberwachungssystemen, Simulation von Wellenschwingungen bei Turbokompressoren, Überprüfung von Grenzwerten und Alarmketten, Inbetriebnahme von Schwingungsmesssystemen, Fehlersuche bei Abweichungen zwischen Anzeige und realem Verhalten, Prüfung von Transmittern und SPS-Auswertung, Service- und Wartungseinsätze an Turbomaschinen
Beschreibung
Schwingungen simulieren – statt ihnen blind zu vertrauen
Der LoopChecker KS04 ist ein praxisgerechter Schwingungssimulator zur dynamischen Überprüfung von Wirbelstrom-Messsystemen – von der Sonde bis zur Anzeige und Grenzwertauslösung.
Im Gegensatz zu statischen Prüfmethoden erzeugt der LoopChecker eine definierte, sinusförmige Schwingung direkt im Messsystem. Damit lässt sich nicht nur die Sensorik, sondern die gesamte Kette aus Verkabelung, Transmitter, Auswertung und Anzeige realitätsnah prüfen.
Die Schwingungsamplitude wird über das erzeugte RMS-Spannungssignal eingestellt und mit einem Multimeter gemessen. Über bekannte Zusammenhänge zwischen RMS-Wert und Peak-to-Peak-Schwingung kann so die tatsächliche Amplitude exakt vorgegeben werden.
Ein entscheidender Vorteil: Die Prüfung erfolgt ohne Umklemmen – mit der original installierten Verdrahtung. Dadurch werden typische Fehler wie falsche Parametrierung, defekte Transmitter oder fehlerhafte Signalverarbeitung direkt sichtbar, wenn Anzeige und simuliertes Signal nicht übereinstimmen.
Die erreichbare Genauigkeit ist dabei höher als die übliche Systemgenauigkeit von Schwingungsmessungen selbst. Damit eignet sich der LoopChecker ideal zur Überprüfung von Grenzwerten und zur Absicherung kritischer Betriebszustände.
Einschlägige Fragestellungen aus der Praxis und weiterführende Hinweise
Unsere FAQs geben eine erste Orientierung. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, sprechen Sie uns an – die eigentlichen Lösungen entstehen im Dialog.
Nicht die Sonde allein – sondern die komplette Signalkette:
Sonde → Kabel → Treiber → Anzeige → Grenzwertlogik.
Er simuliert reale Wellenschwingungen und es zeigt sich, ob das System darauf korrekt reagiert.
Weil beide völlig unterschiedliche Aufgaben haben:
- SensiChecker = statische Prüfung der Empfindlichkeit
- LoopChecker = dynamische Funktionsprüfung des Gesamtsystems
Beides gehört zwingend zusammen.
Der LoopChecker erzeugt eine sinusförmige Bewegung, die von der Sonde wie eine reale Wellenschwingung erfasst wird.
Das System „glaubt“, die Maschine läuft – obwohl sie stillsteht.
Nein.
Ein System kann Werte anzeigen – und trotzdem komplett falsch reagieren, z. B. bei Grenzwerten oder Skalierung.
Die Speicherplätze sind nur Annäherungswerte für schnelles Einstellen – die exakte Einstellung erfolgt immer über das gemessene RMS-Signal.
Gefährlich.
Ohne Bezug zur tatsächlichen Messkreisempfindlichkeit (z.B. 8 mV/µm) sind die eingestellten Werte physikalisch bedeutungslos.
Weil die Umrechnung von Spannung → Schwingung davon abhängt.
Ohne diese Information prüfst Du nicht die Maschine – sondern eine falsche Annahme
Weil das System elektrisch misst.
Die Schwingung wird als Spannungssignal erfasst – und das Multimeter misst den RMS-Wert dieses Signals, der dann in µm umgerechnet wird.
Überraschend hoch.
Die Genauigkeit hängt praktisch nur vom Multimeter ab – und liegt damit oft besser als die Systemgenauigkeit der Schwingungsmessung selbst.
Nein – und das wird oft übersehen.
Sie ist in erster Linie ein Trendinstrument, kein Präzisionsmessgerät.
Genau deshalb ist die funktionierende Grenzwertüberwachung entscheidend.
Er arbeitet mit der Originalverdrahtung, ohne Umklemmen.
Das vermeidet Fehler und zeigt genau die Probleme, die im Betrieb relevant sind.
Weil Grenzwerte über Abschaltung oder Weiterbetrieb entscheiden.
enn sie falsch reagieren, ist entweder die Maschine gefährdet – oder der Betrieb unnötig eingeschränkt.
Alles Dinge, die im Normalbetrieb oft nicht auffallen:
- falsche Parametrierung im Leitsystem
- defekte oder falsch skalierte Transmitter
- Verdrahtungsfehler
- fehlerhafte Grenzwertlogik
Nein – aber sie erfordert Verständnis.
Wer das Prinzip einmal verstanden hat, kann sehr schnell und zielgerichtet prüfen.
Man vertraust einem System, das im Ernstfall nicht reagiert –oder genau dann abschaltet, wenn es nicht sollte.
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