Berührungslose Wellenmessung (Relativschwingung & Position)

SensiChecker KS05

Highlights:

SCHNELLE UND PRÄZISE BESTIMMUNG DER MESSKREISEMPFINDLICHKEIT VON WIRBELSTROMSENSOREN
ÜBERPRÜFUNG DER KOMPLETTEN MESSKETTE (SONDE, KABEL, TREIBER) IM ORIGINALZUSTAND
REPRODUZIERBARE ABSTANDSÄNDERUNG IN DEFINIERTEN SCHRITTEN (0,2 MM BZW. 10 MIL)
REFERENZMATERIAL AUS TYPISCHEM WELLENSTAHL (42CRMO4 / AISI 4140) INTEGRIERT
OPTIONALER EINSATZ DIREKT AN DER MASCHINE ODER AM ORIGINALROTOR MÖGLICH
EINFACHE DURCHFÜHRUNG DURCH EINE PERSON (Z. B. MIT MULTIMETER)
DEUTLICH HÖHERE AUSSAGEKRAFT ALS REINE GAP-EINSTELLUNG

Anwendungen:

Überprüfung von Wirbelstrom-Messketten, Kontrolle der Axiallagemessung, Fehlersuche bei unplausiblen Schwingungswerten, Inbetriebnahme von Turbokompressoren, Wartung und Revision von Schwingungsüberwachungssystemen, Vergleichsmessungen zwischen Sensoren und Systemen

Beschreibung

Messkreisempfindlichkeit endlich zuverlässig ermitteln

Der SensiChecker KS05 ist ein mechanisches Simulationstool für defininierte, schrittweise Abständsänderungen zur Bestimmung und Überprüfung der Messkreisempfindlichkeit von Wirbelstrom-Wegmesssystemen – genau dort, wo es in der Praxis zählt: an der real installierten bzw. an der zu installierenden Messkette.


Im Gegensatz zu klassischen Kalibratoren wird nicht nur die Sonde isoliert betrachtet, sondern das gesamte System aus Sonde, Kabel und Treiber geprüft. Typische Fehler wie beschädigte Kabel, falsche Komponenten oder gealterte Elektronik werden dadurch zuverlässig erkannt – Probleme, die im Betrieb oft unbemerkt bleiben und zu massiv verfälschten Schwingungswerten führen können.

Das integrierte Referenzmaterial aus 42CrMo4 ermöglicht eine reproduzierbare und praxisnahe Überprüfung der Standard-Empfindlichkeit (typisch 8 mV/µm). Durch die definierte mechanische Verstellung des Sondenabstands in präzisen „Klick“-Schritten wird eine exakte Kennlinie des Messsystems aufgenommen.

Ein entscheidender Vorteil: Mit den optionalen Adaptern kann die Messung direkt gegen das Original-Wellenmaterial an der Maschine durchgeführt werden. Nur so lässt sich die tatsächliche Messkreisempfindlichkeit unter realen Bedingungen bestimmen – die Grundlage für korrekte Anzeigen und verlässliche Grenzwerte.

Der SensiChecker ist damit kein „nice-to-have“, sondern ein Werkzeug für alle, die wissen wollen, ob ihre Schwingungsüberwachung wirklich stimmt – und nicht nur gut aussieht.

Einschlägige Fragestellungen aus der Praxis und weiterführende Hinweise

Unsere FAQs geben eine erste Orientierung. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, sprechen Sie uns an – die eigentlichen Lösungen entstehen im Dialog.

Warum reicht es nicht aus, den GAP sauber auf 10 V einzustellen?

Der GAP-Wert sagt nur etwas über den Arbeitspunkt der Sonde aus – nicht über die tatsächliche Messkreisempfindlichkeit.

Ein perfekt eingestellter GAP kann trotzdem falsche Schwingungswerte liefern, wenn z. B. Kabel, Treiber oder Materialeigenschaften nicht passen.

Was misst der SensiChecker eigentlich wirklich?

Nicht die Sonde – sondern die gesamte Messkette aus Sonde, Kabel und Treiber.

Genau diese Kette bestimmt, ob die angezeigten Schwingungen stimmen oder systematisch falsch sind.

„Wenn die Anzeige plausibel aussieht, wird sie schon stimmen“ – stimmt das?

Nein.

Es gibt zahlreiche Fälle, in denen Systeme 20–40 % falsch anzeigen, ohne dass es jemand bemerkt.

Der Kompressor läuft dann scheinbar ruhig – ist aber tatsächlich ungeschützt.

„Unsere Anlage ist neu – da passt die Schwingungsmessung sicher“

Leider ein Trugschluss.

Selbst bei Neuanlagen wurden bereits massiv falsche Empfindlichkeiten festgestellt – oft durch falsche Komponenten oder Parametrierung.

Was kann der SensiChecker, was klassische Kalibratoren nicht können?

Es kann die Messkette unter realistischen Bedingungen geprüft werden – inklusive Verkabelung und Treiber.

Und: Er erlaubt die Messung direkt gegen das Original-Wellenmaterial, also genau dort, wo es entscheidend ist.

Warum sind die „Klick“-Schritte entscheidend?

Weil sie eine definierte, reproduzierbare Abstandsänderung ermöglichen – ohne Messunsicherheiten durch mechanisches Nachmessen.

Die Einstellgenauigkeit liegt dabei deutlich besser als bei klassischen Mikrometerschrauben.

Warum ist die Messung mit dem SensiChecker oft genauer als gedacht?

Weil sie direkt am realen System erfolgt – und nicht unter idealisierten Laborbedingungen.

Das Ergebnis ist nicht „theoretisch richtig“, sondern betrieblich relevant.

Ist die Anwendung kompliziert oder zeitaufwendig?

Nein.

er Test ist in kurzer Zeit durchführbar – oft sogar von einer Person allein.

Wann lohnt sich der Einsatz wirklich?

Immer dann, wenn Entscheidungen auf Schwingungswerten basieren:

→ Inbetriebnahme

→ nach Revisionen

→ bei auffälligen oder „zu guten“ Werten

Was ist das größte Risiko, wenn man nicht prüft?

Man vertraut einer Anzeige, die möglicherweise falsch ist
– und trifft darauf basierend teure oder gefährliche Entscheidungen.

Ist Ihre Schwingungsüberwachung wirklich korrekt – oder sieht sie nur gut aus?

Die meisten Systeme werden nie vollständig überprüft.

Mit dem SensiChecker kann aufgezeigt werden, ob Ihre Werte belastbar sind – oder nur beruhigend wirken.

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